Lokalnachrichten MIX 101, Freitag, 17. Februar 2012
• Zu einer gefährlichen Holperstrecke hat sich die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Pasito Blanco und Maspalomas in beiden Richtungen verwandelt. Nun wird endlich saniert. Der 4 Kilometer lange Abschnitt erhält eine neue Fahrbahndecke. Etwa 6 Monate werden die Arbeiten dauern, die Kosten belaufen sich auf etwa 1,5 Millionen Euro.
• Der Faschingsdienstag, Martes de Carnaval, ist seit vielen Jahren in der Inselmetropole Las Palmas ein arbeitsfreier Tag. Damit ist Schluss. Im Zuge der Sparmaßnahmen wurde der Feiertag für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ersatzlos gestrichen. Die Arbeitnehmer sind enttäuscht, viele hatten die Maßnahme aber kommen sehen. Man nennt das hier den Merkel-Effekt.
• Zwischen Playa del Inglés und San Agustín liegt in der Senke El Veríl. Wie die Tageszeitung Canarias7 berichtet, planen die Eigentümer des Loro Parks auf Teneriffa, die Familie Kiessling, zwischen El Veril und der Autobahn den größten Wasserpark Europas. Unterstützt wird das Vorhaben durch die Inselregierung von Gran Canaria, sie verspricht sich eine deutliche Verbesserung des touristischen Angebotes für den Süden der Insel.
• Nachdem in der Nachbargemeinde Mogán die Debatte im Stadtrat über ein Rauchverbot an den Stränden begonnen hat, und Bürgermeister Francisco González mit den Hoteliers und dem Stadtrat einen Konsens sucht, lässt sich Marco Aurelio Pérez, Bürgermeister von Maspalomas, nicht beirren und bleibt bei seiner Meinung. Wir haben kilometerlange Strände, da macht ein Rauchverbot überhaupt keinen Sinn, so das Stadtoberhaupt. Auch ein Nachtbadeverbot wird es an den Stränden von Playa del Inglés und Maspalomas nicht geben.
• Ein wichtiges Wahrzeichen von Maspalomas ist sein Leuchtturm. Vor einigen Jahren wurde das Leuchtturmgebäude mit einem hohen Kostenaufwand vollständig renoviert, aber bisher konnte man sich nicht entscheiden, wie das restaurierte historische Gebäude zukünftig genutzt werden sollte. Nun ist die Entscheidung getroffen. Ein kulturelles Zentrum mit Kunsthandwerk und Museum für Touristen soll entstehen. Noch einmal will die Inselregierung 400.000 Euro investieren, und das neue Kulturzentrum noch in diesem Jahr eröffnen.
• Das derzeit größte Problem zwischen der kanarischen Regierung und der Zentralregierung in Madrid sind die Erschließung von Erdölvorkommen im Atlantik zwischen dem afrikanischen Festland und Fuerteventura. Die kanarische Regierung ist gar nicht mal völlig dagegen, will aber die volle Kompetenz, also selbst entscheiden, wer, wann und wo bohren darf. Dieses Hoheitsrecht über Gewässer will der spanische Energie-, Industrie- und Tourismusminister, José Manuel Soria, aber nicht den Canarios überlassen, obwohl er selbst Canario ist. Aber genau er war es, der 2008 als kanarischer Minister für das Hoheitsrecht über die Gewässer um die Kanaren gekämpft hatte.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben


